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Saubere Luft in den Städten – Nicht nur eine Frage von Diesel-Autos

2. August 2017 | Von | Kategorie: Pressemeldungen

Berlin (pb) Wir alle brauchen gesunde Luft zum Leben, gerade in den Städten. Der Fahrgastverband PRO BAHN weist anlässlich der heutigen Dieselkonferenz darauf hin, dass gerade der öffentliche Verkehr, insbesondere der elektrisch betriebene, viel zu einer gesunden Stadtluft beitragen kann. Die Techniken sind erprobt und funktionieren zuverlässig.

Straßenbahnen und O-Busse lassen sich schnell einrichten, wenn man das Geld dafür in die Hand nimmt. „Es ist in Großstädten mit Sicherheit sinnvoller in den elektrischen öffentlichen Verkehr, der vor Ort keine Abgase ausstößt, zu investieren, als mit Prämien, Steuernachlässen oder ähnlichem den Diesel etwas sauberer zu machen“, erklärt Karl-Peter Naumann, Ehrenvorsitzender des Fahrgastverbandes PRO BAHN.

Ebenso erwarten die Fahrgäste von der Politik, dass Sie die Umstellung der städtischen Busse auf Elektro- und Hybridantrieb fördert und auch verlangt. Beispielhaft ist hier die Freie Hansestadt Hamburg zu nennen, wo die Politik dieses fordert. Hier sind es nicht nur Luftblasen, sondern es wird gehandelt. So haben die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH), die im Westen des Hamburger Verkehrsverbundes tätig sind, bereits einen Plan zur Umstellung auf E-Betrieb bis 2020 vorgelegt. „Dazu gehört natürlich auch die Verwendung von Öko-Strom“ ergänzt der PRO BAHN Vorsitzende Detlef Neuß, „so wie es heute die S-Bahn Hamburg bereits vormacht, oder in einer Übergangszeit auch fossile Kraftwerke mit optimierter Abgasreinigung.“

Die Kosten einer solchen Umstellung dürfen aber nicht an den Fahrgästen hängen bleiben. Genau wie die Kaufprämie für Elektroautos handelt sich es um eine Gesellschaftsaufgabe und ist entsprechend umzulegen. Zuletzt nützt die Umstellung auf Elektroantrieb natürlich nichts, wenn das Fahrzeug nicht klimatisiert ist, die Abfahrzeiten nicht merkbar sind oder die Anschlüsse nicht passen. „Öffentlicher Verkehr muss nicht nur grün, sondern auch sexy sein“, kommentiert der stellvertretende Bundesvorsitzende Lukas Iffländer.

Die Zeit der Sprüche ist vorbei – jetzt geht es ums Handeln, der elektrische ÖV kann hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten.

Kontakt:

Karl-Peter Naumann – 0172-2673784

Lukas Iffländer – 17666822886

 

 

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