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Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt Fahrplandialog zum Jahresfahrplan 2020, kritisiert jedoch zögerlichen Ausbau des Angebotes

6. Februar 2019 | Von | Kategorie: Themen

Am Montag, den 4. Februar, hat die NAH.SH die Fahrplanentwürfe für den ab dem 8. Dezember geltenden Jahresfahrplan 2020 und somit den Fahrplandialog für den Jahresfahrplan 2020 gestartet. Noch bis zum Sonntag, den 24. Februar, können Fahrgäste ihre Anregungen, Ergänzungen und Vorschläge zu den Fahrplanentwürfen für den Jahresfahrplan 2020 äußern.

Insgesamt sehen die Fahrplanentwürfe für den Jahresfahrplan 2020 nur wenigen Änderungen und wenige zusätzliche Verkehrsleistungen vor.

Der Fahrgastverband PRO BAHN hat nachfolgend eine Übersicht der Änderungen und der zusätzlichen Verkehrsleistungen zusammengestellt:

Regionalexpress-Linie 1 Hamburg – Büchen – Schwerin – Rostock

Montags bis freitags soll der RE 1 ab Hamburg Hauptbahnhof um 19.23 Uhr über Büchen hinaus nach Schwerin an 21.03 Uhr verkehren. Von Schwerin aus verkehrt montags bis freitags ein zusätzlicher RE 1 um 19.24 Uhr nach Hamburg Hauptbahnhof an 20.57 Uhr.

Regionalexpress-Linie 1 Hamburg – Büchen 

Montags bis freitags sollen zusätzliche RE 1 ab Hamburg Hauptbahnhof um 05.57 Uhr, um 07.57 Uhr, um 15.57 Uhr und um 17.57 Uhr nach Büchen verkehren. Von Büchen aus sollen montags bis freitags zusätzliche RE um 08.37 Uhr, um 16.37 Uhr und um 17.37 Uhr nach Hamburg Hauptbahnhof verkehren.

Samstags und sonntags soll ein zusätzliches Regionalexpress-Zugpaar ab Hamburg Hauptbahnhof um 02.21 Uhr, an Büchen um 02.52 Uhr sowie retour ab Büchen um 03.07 Uhr, an Hamburg Hauptbahnhof an 03.38 Uhr verkehren.

Regionalbahn-Linie 71 Wrist – Hamburg-Altona

Montags bis freitags soll ein zusätzliches Regionalbahn-Zugpaar ab Hamburg-Altona um 12.34 Uhr, an Elmshorn um 12.57 Uhr sowie retour ab Elmshorn um 13.04 Uhr, an Hamburg-Altona um 13.27 Uhr angeboten werden

Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt Fortsetzung des Fahrplandialogs, kritisiert jedoch den zögerlichen Ausbau des Angebotes

Der Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt, dass die NAH.SH den unter anderem auf Initiative des Fahrgastverbandes PRO BAHN mit den Fahrplanentwürfen zum Jahresfahrplan 2019 gestarteten Fahrplandialog fortsetzt und den Fahrgästen erneut die Möglichkeit, ihre Anregungen, Ergänzungen und Vorschläge zu den Fahrplanentwürfen für den kommenden Jahresfahrplan zu äußern.

Der Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert jedoch, das der weitere Ausbau des Angebotes auch nach der Erhöhung der Regionalisierungsmittel und der Einführung des neuen Schlüssels zur Verteilung der Regionalisierungsmittel, von dem unter anderem das Land und die NAH.SH profitieren, nur sehr zögerlich erfolgt.

So kommen der weitere Ausbau der Sitzplatzkapazitäten auf der Regionalexpress-Linie 7 Flensburg -/ Kiel – Neumünster – Hamburg und 70 Kiel – Neumünster – Hamburg, der weitere Ausbau des Angebotes auf den Regionalbahn-Linien 61 Itzehoe – Hamburg Hauptbahnhof und 71 Wrist – Hamburg-Altona, der weitere Ausbau des Angebotes auf der Regionalbahn-Linie 81 Hamburg – Ahrensburg – Bad Oldesloe sowie die Einführung eines zweiten Sprinter-Zugpaares Hamburg – Lübeck nicht voran, obwohl eine Bestellung und eine Finanzierung mit den vorhandenen Regionalisierungsmitteln möglich ist.

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