Suche auf www.pro-bahn-sh.de

Geplante Bewerbung als UNESCO-Biosphärenreservat: Region Südharz/ Kyffhäuser auf der Schiene besser erreichbar machen!

5. Juli 2019 | Von | Kategorie: Pressemeldungen

Zur geplanten Bewerbung der Region Südharz und Kyffhäuser als UNESCO-Biosphärenregion erklärt der Fahrgastverband PRO BAHN:

Das „Fahrtziel Natur“ ist nicht nur ein Angebot der Deutschen Bahn, sondern entspricht auch den Wünschen umweltbewusster Fahrgäste. Wir Fahrgäste schätzen naturbelassene Ziele zum Wandern und Erholen an vielen Stellen unseres Landes.

In den Leitlinien des UNESCO-Programms geht es zudem neben dem Naturschutz immer mehr auch um Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel sowie die Förderung des ländlichen Raums vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung.

Der Fahrgastverband PRO BAHN mahnt daher an, bei der bevorstehenden Bewerbung auf eine gute Schienenanbindung zu setzen. Der PRO BAHN-Ehrenvorsitzende Karl-Peter Naumann dazu: „Es hat wenig Sinn, eine Biosphärenregion zu schaffen, die naturliebenden Besucher aber bevorzugt mit dem Auto anreisen zulassen und große Flächen für Parkplätze vorzusehen. Gute Bahnanbindungen benötigen weniger Platz und ermöglichen eine umweltfreundliche Anreise“.

Olaf Behr, Landesvorsitzender von PRO BAHN Thüringen, ergänzt: „Die Bewerbung sollte unbedingt dafür genutzt werden, die ländliche Region durch die bessere Anbindung an den SPNV zu fördern. Ein essentieller Bestandteil der Bewerbung könnte zum Beispiel ein Konzept sein, das die Reaktivierung der Kyffhäuserbahn und gute Verbindungen zu den Thüringer Oberzentren vorsieht. Für den Ost-Harz bedarf es zudem besserer, möglichst direkter Anbindungen an die umliegenden ICE-Knoten. Jeder zusätzlich nötige Umstieg mindert für Touristen mit Gepäck die Attraktivität der Eisenbahn als Verkehrsmittel.“

Der Fahrgastverband begrüßt, wenn Landschaften unter Schutz gestellt werden; ohne attraktive Bahnverbindungen ist das aber nur eine halbe Sache. Die verantwortlichen Politiker aus Thüringen und Sachsen-Anhalt müssen daher die Eisenbahn als umweltfreundlichstes Verkehrsmittel in die Planung zu Schutzgebieten einbeziehen.

Kontakt:

Lukas Iffländer, stellvertretender Bundesvorsitzender, mobil: 0176-66822886, e-mail: lukas.ifflaender@pro-bahn.de

Karl-Peter Naumann, Ehrenvorsitzender, mobil: 0172-2673784, e-mail: k.naumann@pro-bahn.de

Keine Kommentare möglich.