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Endlich Einigung bei ICE 4-Abnahme – Fahrgastvertreter begrüßen raschen Zulauf weiterer Züge

17. Juli 2019 | Von | Kategorie: Pressemeldungen

Gestern wurde bekannt gegeben, dass die seit Ende letzten Jahres unterbrochene Abnahme des ICE 4 fortgesetzt wird. Hersteller, Bahn und Eisenbahn Bundesamt haben sich geeinigt. Der Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt diese Einigung ausdrücklich und hofft, dass die verlorene Zeit schnellstens aufgeholt werden kann.

In einer Medienmitteilung Anfang des Monats hatte der Fahrgastverband PRO BAHN die Deutsche Bahn und die Hersteller Siemens und Bombardier aufgefordert, unverzüglich eine Lösung für das Fahrzeugproblem vorzulegen und fertige, aber bisher nicht abgenommene ICE 4-Züge schnellstens an die Kunden zu bringen. „Es fehlt aktuell ein gutes Dutzend an ICEs, das merken wir Fahrgäste täglich am eigenen Leib – Züge fallen vermehrt aus, verkehren mit weniger Wagen oder defekten Toiletten“, berichtet Lukas Iffländer, Vorstandsmitglied des Fahrgastverbands PRO BAHN.

Deswegen ist die Mitteilung, dass ab sofort die Züge wieder abgenommen werden, eine gute Nachricht für die Kunden. In den nächsten Tagen sollen fünf Züge in den Betrieb gehen. „Dies dürfte die überstrapazierte Fahrzeugdecke zumindest etwas entspannen“, schätzt Karl-Peter Naumann, Ehrenvorsitzender des Fahrgastverbands PRO BAHN.

Die Fahrgastvertreter möchten sich hier bei denjenigen bedanken, die Tag und Nacht an einer Lösung gearbeitet haben. Auch kreative Notlösungen, wie zum Beispiel aus den funktionierenden Wagen zweier teilweise defekten ICE 2 vorübergehend einen Langzug zu bauen, wissen die Fahrgäste zu schätzen.

In den nächsten Monaten heißt es für Bahn und Hersteller jetzt „klotzen, nicht kleckern“. Die entstandenen Lieferverzögerungen müssen möglichst schnell ausgeglichen werden. Die Züge werden nicht nur für die Stabilisierung des Regelbetriebs, sondern auch für die geplanten Angebotsausweitungen zum Jahreswechsel benötigt. „Auf vielen Strecken platzen die Züge aus allen Nähten. Um das Ziel der Fahrgastzahlverdoppelung zu erreichen, sind mehr und längere Züge dringend notwendig,“ stellt Iffländer fest.

Kontakt:

Lukas Iffländer, stellvertretender Bundesvorsitzender, mobil: 0176-66822886, e-mail: lukas.ifflaender@pro-bahn.de

Karl-Peter Naumann, Ehrenvorsitzender, mobil: 0172-2673784, e-mail: k.naumann@pro-bahn.de

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