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Land bringt Entschließung für Sonderprogramm zur Elektrifizierung von Bahnstrecken in den Bundesrat ein

18. September 2019 | Von | Kategorie: Themen

Das Land Schleswig-Holstein bringt auf der Sitzung des Bundesrates am Freitag, den 20. September, eine Entschließung zu einem Sonderprogramm zur Elektrifizierung von Bahnstrecken ein, die vornehmlich für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) genutzt werden.

Das Land Schleswig-Holstein spricht sich in der Entschließung zu einem Sonderprogramm zur Elektrifizierung von Bahnstrecken für ein von bestehenden Förderprogrammen unabhängiges Sonderprogramm aus, um eine Verhinderung und eine Verzögerung bei der Elektrifizierung von Bahnstrecken zu verhindern.

Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt Initiative des Landes Schleswig-Holstein zur Elektrifizierung weiterer Bahnstrecken

Der Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt, dass das Land Schleswig-Holstein und die NAH.SH mit der Forderung nach einem Sonderprogramm zur Elektrifizierung von Bahnstrecken einen Vorschlag des Fahrgastverbandes PRO BAHN aufgreifen und über die Beschaffung der in einem ersten Abruf zunächst 55 bestellten batterieelektrischen Triebwagen des Typs FLIRT Akku des Herstellers Stadler hinaus auch auf die Elektrifizierung weiterer Bahnstrecken setzen, aus dem Grund, dass der Anteil der elektrifizierten Bahnstrecken in Schleswig-Holstein derzeit mit rund 30 Prozent weit unter dem Bundesdurchschnitt von 60 Prozent und noch weiter unter dem angestrebten Bundesdurchschnitt von 70 Prozent liegt.

Auch nach der Umsetzung der im Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 sowie der im Rahmen von Aus- und Neubaumaßnahmen für den Schienenpersonenfernverkehr (SPFV), für den Schienengüterverkehr (SGV) und für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) geplanten Elektrifizierung der Bahnstrecken Brunsbüttel – Wilster – Itzehoe, Kellinghusen – Wrist, Kaltenkirchen – Hamburg-Eidelstedt, Puttgarden – Lübeck und Lübeck – Bad Kleinen wird der Anteil der elektrifizierten Bahnstrecken in Schleswig-Holstein künftig mit rund 42 Prozent immer noch weit unter dem angestrebten Bundesdurchschnitt von 70 Prozent liegen.

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