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Senatspläne zur Verlängerung der Linie U 4 nach Süden fortsetzen

26. August 2020 | Von | Kategorie: Pressemitteilungen

Der Fahrgastverband PRO BAHN-Regionalverband Hamburg und Umgebung begrüßt, dass sich der Hamburger Senat dazu bekennt, die U-Bahn-Linie U4 von der jetzigen Endstation Elbbrücken über den Kleinen Grasbrook nach Wilhelmsburg zu verlängern.

Damit die Planungen schnell und kostengünstig im Interesse der Fahrgäste und des Klimaschutzes umgesetzt werden können, ist eine weitgehend oberirdische Linienführung der U4 unbedingt anzustreben und die dafür infrage kommenden Trassen frei zu halten. Auch eine Führung als echte Hochbahn, wie wir sie in Hamburg an verschiedenen Stellen haben, sollte in Betracht gezogen werden. Da die U-Bahn-Fahrzeuge relativ leicht sind, müssen keine so massiven Bauten wie bei der S-Bahn erstellt werden. Auch in Hochlage lässt sich heute ein guter Lärmschutz verwirklichen. Dieser sollte nur so hoch ausgestaltet werden, dass er weder das Panorama noch die Fahrgäste stört.

Dazu Dirk Elmer, Mitglied des Vorstandes des PRO BAHN-Regionalverbandes Hamburg und Umgebung: Die noch verfügbare Trasse der alten Wilhelmsburger Reichsstraße kann hier gut mitgenutzt werden, so könnte der Bau der U4 schnell und kostengünstig erfolgen.

Karl-Peter Naumann, Ehrenvorsitzender des Fahrgastverbands PRO BAHN ergänzt: „Der Traditionsname HOCHBAHN kommt hier wieder zur Geltung und man kommt der Mehrheit der Fahrgäste entgegen, die gern oberirdisch fahren, um die Stadt zu genießen.“

Ebenfalls ist der unterirdische Bau wegen des hohen Grundwasserspiegels problematisch.

Selbstverständlich darf die U4 nicht in Wilhelmsburg enden, Eine Weiterführung nach Harburg und nach Kirchdorf muss als logische Folge bei der Planung schon jetzt einbezogen werden.
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Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert im Interesse der Fahrgäste aus dem Süderelbe-Raum den Senat auf, zügig mit den Planungen zu beginnen und dabei die Verbände in den Planungsprozess mit einzubeziehen, um fahrgastgerechte Lösungen zu finden.

Eine Realisierung in den 2020er Jahren sollte als ein wichtiger Beitrag zum Hamburger Klimaplan umgesetzt werden.

Kontakt:

Karl-Peter Naumann – 0172-2673784

Dirk Elmer – 0160-5106317

Birger Wolter – 0163-8262984

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