Suche auf www.pro-bahn-sh.de

Ausbau des Streckenabschnitts Hamburg-Hasselbrook – Ahrensburg nutzt der Entlastung des Hamburger Hauptbahnhofes

24. September 2020 | Von | Kategorie: Pressemitteilungen

Im Hinblick auf den Abschluss des ersten Planfeststellungsverfahrens der S-Bahn-Strecke Hamburg – Ahrensburg – Bad Oldesloe im Streckenabschnitt Hamburg-Hasselbrook – Hamburg-Luetkensallee weist der Fahrgastverband PRO BAHN darauf hin, dass der Ausbau des Streckenabschnitts Hamburg-Hasselbrook – Ahrensburg auf zwei separate S-Bahn- und zwei separate Fern-, Güter- und Nahverkehrs-Gleise sowohl der Entlastung der Fern- und Nahverkehrs-Gleise des Hamburger Hauptbahnhofes als auch der Entlastung des überlasteten Südsteges des Hamburger Hauptbahnhofes nutzen wird.

Die zwei separaten Fern-, Güter- und Nahverkehrs-Gleise im Streckenabschnitt Hamburg Hauptbahnhof – Ahrensburg ermöglichen es schon heute, auf der Regionalexpress-Linie Hamburg – Lübeck einen System-Halt in Hamburg-Hasselbrook einzuführen“, so Stefan Barkleit, Landesvorsitzender des PRO BAHN-Landesverbandes Schleswig-Holstein/ Hamburg. „Fahrgäste von Ohlsdorf und Barmbek nach Bad Oldesloe und Lübeck werden anstatt heute in Hamburg Hauptbahnhof künftig in Hamburg-Hasselbrook umsteigen und rund 15 Minuten schneller als heute unterwegs sein. Die Verlagerung des Umsteigevorganges wird den überlasteten Südsteg des Hamburger Hauptbahnhofes entlasten und die Verkürzung der Fahrzeiten wird die Fahrgastnachfrage im SPNV und somit im ÖPNV insgesamt erhöhen.“

Zugleich werden die Fern- und Nahverkehrs-Gleise des Hamburger Hauptbahnhofes durch die Verlagerung des Vorort-Verkehr auf der Achse Hamburg – Ahrensburg – Bad Oldesloe von den Fern- und Nahverkehrs-Gleisen sowie durch die Verkürzung der mit den neuen Fahrplan-Lagen auf der Regionalexpress-Linie Hamburg – Lübeck geplanten längeren Wendezeiten in Hamburg Hauptbahnhof entlastet.

Des Weiteren ist es im Hinblick auf die Akzeptanz des Güterverkehrs auf der Schiene relevant, dass über die Ausstattung der Güterwagen mit Komposit (K)- und low noise, low friction (LL)-Bremssohlen, die bei einer Bremsung weniger Lärmemissionen als eine Grauguss-Bremssohle erzeugen, weitere fahrzeug- und infrastrukturtechnische Verbesserungen zur Reduzierung der Lärmemissionen des Güterverkehrs auf der Schiene entwickelt und umgesetzt werden.

Die Ausstattung der Güterwagen mit den K- und LL-Sohlen ist hinsichtlich der Lärmemissionen des Güterverkehrs auf der Schiene ein deutlicher Fortschritt“, stellt Karl-Peter Naumann, Ehrenvorsitzender des Fahrgastverbands PRO BAHN, fest. „Entscheidend ist, dass in den kommenden Jahren neue Elektro-Lokomotiven und Güterwagen entwickelt und umgesetzt werden, die bereits von ihrer Konstruktion darauf ausgelegt sind, so geringe Lärmemissionen wie technisch möglich zu erzeugen. Diese Entwicklung wird die Akzeptanz des Ausbaus von Streckenabschnitten, die dem Fern-, Nah- und Güterverkehr nutzen, weiter erhöhen.“

Kontakt:

Stefan Barkleit – Vorsitzender PRO BAHN-Landesverband Schleswig-Holstein/ Hamburg, mobil: 0151-51462156, e-mail: barkleit@pro-bahn-sh.de

Karl-Peter Naumann – Ehrenvorsitzender des Fahrgastverbands PRO BAHN, mobil: 0172-2673784, e-mail: k.naumann@pro-bahn.de

Birger Wolter – Pressesprecher PRO BAHN-Regionalverbandes Hamburg und Umgebung, mobil: 0163-8262984, e-mail: wolter@pro-bahn-sh.de

Keine Kommentare möglich.