Eine modernisierte Marschbahn-Garnitur erreicht auf ihrer Fahrt als RE6 am 04. Januar 2025 soeben die Bahnstation Langenhorn. Bild von Stefan Barkleit.

Nach dem ersten Wintersturm im Jahr 2026: Fahrgastverband PRO BAHN fordert Aufarbeitung der Vorbereitung auf den Winter

Nach dem ersten Wintersturm dankt der Fahrgastverband PRO BAHN allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Aufgabenträger, der Eisenbahnverkehrsunternehmen und der Eisenbahninfrastrukturunternehmen für ihren Einsatz zur Aufrechterhaltung und pünktlichen und zuverlässigen Durchführung des Schienenverkehrs sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Omnibusverkehrsunternehmen für ihren Einsatz im Schienenersatzverkehr.

Auch wenn der erste Wintersturm weniger stark als erwartet gewesen ist, hat er abschnittsweise Schneeverwehungen und zahlreiche eingefrorene Weichen an den Bahnstrecken verursacht, so dass es zu zahlreichen Ausfällen und zahlreichen hohen Verspätungen im Schienenverkehr sowie auf zahlreichen Bahnstrecken zu einer abschnittsweisen Einstellung des Schienenverkehrs gekommen ist.

Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass die DB InfraGO nicht ausreichend in die Vorbereitung auf den Winter investiert, um ausreichend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ausreichend Schneefräsen, Schneepflüge und Schneeschleudern vorzuhalten, um im Fall eines Wintersturmes flächendeckend schnell und zügig Schneeverwehungen und eingefrorene Weichen an den Bahnstrecken zu räumen und die Bahnstrecken wieder für den Schienenverkehr freizugeben.

Des Weiteren konnte die Fahrgastinformation einmal mehr nicht überzeugen, weil die Fahrgastinformation zu den Ausfällen und den Verspätungen in den Fahrplanmedien der Aufgabenträger und der Eisenbahnverkehrsunternehmen insgesamt nicht konsistent und nicht verlässlich gewesen ist.

„Das Ziel einer Aufarbeitung der Vorbereitung auf den Winter muss sein, künftig sicherzustellen, dass der Schienenverkehr im Fall eines Wintersturmes weitestgehend aufrecht erhalten und weitestgehend pünktlich und zuverlässig durchgeführt werden kann“, sagt Stefan Barkleit, Vorsitzender des PRO BAHN-Landesverbandes Schleswig-Holstein/ Hamburg. „Bei der Aufarbeitung der Vorbereitung auf den Winter sollten das Land Schleswig-Holstein und die NAH.SH auch die Vertreter der Umwelt- und Verkehrsverbände einbeziehen.“

Karl-Peter Naumann, Ehrenvorsitzender des Fahrgastverbands PRO BAHN und Pressesprecher des Landesverbandes Schleswig-Holstein/ Hamburg, mobil: 0172-2673784, e-mail: k.naumann@pro-bahn.de

Stefan Barkleit, Vorsitzender des PRO BAHN-Landesverbandes Schleswig-Holstein/ Hamburg, mobil: 0151-51462156, e-mail: barkleit@pro-bahn-sh.de

Jan Niemeyer, stellvertretender Vorsitzender des PRO BAHN-Landesverbandes Schleswig-Holstein/ Hamburg, mobil: 0157-92358603, e-mail: niemeyer@pro-bahn-sh.de