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Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt Fahrplandialog zum Jahresfahrplan 2022, kritisiert jedoch den weiterhin zögerlichen Ausbau des Angebotesichen

21. Dezember 2020 | Von | Kategorie: Themen

Am Freitag, den 18. Dezember, hat die NAH.SH die Fahrplanentwürfe für den ab dem 12. Dezember geltenden Jahresfahrplan 2022 und somit den Fahrplandialog für den Jahresfahrplan 2022 gestartet. Noch bis zum Sonntag, den 17. Januar, können Fahrgäste ihre Anregungen, Ergänzungen und Vorschläge zu den Fahrplanentwürfen für den Jahresfahrplan 2022 äußern.

Insgesamt sehen die Fahrplanentwürfe für den Jahresfahrplan 2022 nur wenige Änderungen und wenige zusätzliche Verkehrsleistungen vor.

Der Fahrgastverband PRO BAHN hat nachfolgend eine Übersicht der Änderungen und der zusätzlichen Verkehrsleistungen zusammengestellt:

AKN-Linie A1 Neumünster – Kaltenkirchen – Hamburg-Eidelstedt

Die AKN-Linie A1 Neumünster – Kaltenkirchen – Hamburg-Eidelstedt soll sonntags im Streckenabschnitt Neumünster – Kaltenkirchen im 60-Minuten-Takt und im Streckenabschnitt Kaltenkirchen – Hamburg-Eidelstedt im 30-Minuten-Takt verkehren.

AKN-Linie A2 Ulzburg Süd – Norderstedt Mitte

Die AKN-Linie A2 Ulzburg Süd – Norderstedt Mitte soll sonntags im 30-Minuten-Takt verkehren.

Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt Fortsetzung des Fahrplandialogs, kritisiert jedoch den weiterhin zögerlichen Ausbau des Angebotes

Der Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt, dass die NAH.SH den unter anderem auf Initiative des Fahrgastverbandes PRO BAHN mit den Fahrplanentwürfen zum Jahresfahrplan 2019 gestarteten Fahrplandialog fortsetzt und den Fahrgästen erneut die Möglichkeit gibt, ihre Anregungen, Ergänzungen und Vorschläge zu den Fahrplanentwürfen für den kommenden Jahresfahrplan zu äußern.

Der Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert jedoch, das der weitere Ausbau des Angebotes auch nach der Erhöhung der Regionalisierungsmittel und der Einführung des neuen Schlüssels zur Verteilung der Regionalisierungsmittel, von dem unter anderem das Land Schleswig-Holstein und die NAH.SH profitieren, weiterhin nur sehr zögerlich erfolgt.

So kommen der weitere Ausbau der Sitzplatzkapazitäten auf den Regionalexpress-Linien 7 Flensburg –/ Kiel – Neumünster – Hamburg und 70 Kiel – Neumünster – Hamburg, der weitere Ausbau des Angebotes auf den Regionalexpress-Linien 72 Flensburg – Kiel, 83 Lübeck – Lüneburg und auf den Regionalbahn-Linien A3 Elmshorn – Ulzburg Süd, 61 Itzehoe – Hamburg Hauptbahnhof, 71 Wrist – Hamburg-Altona, 81 Hamburg – Ahrensburg – Bad Oldesloe, 85 Neustadt – Lübeck sowie auf der Regionalbahn-Linie 86 Lübeck – Travemünde und die Einführung eines zweiten Sprinter-Zugpaares montags bis freitags auf der Bahnstrecke Hamburg – Lübeck nicht voran, obwohl eine Bestellung und eine Finanzierung mit den vorhandenen Regionalisierungsmitteln möglich ist.

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