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Fahrpläne sind kein Horoskop – DB Netz muss auch an die Fahrgäste denken

3. September 2017 | Von | Kategorie: Pressemeldungen

Streckenunterhalt und –erneuerung ist erforderlich, um die vorhandene Infrastruktur zu pflegen beziehungsweise ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. Daher begrüßt der Fahrgastverband PRO BAHN Baustellen grundsätzlich. Leider haben Baustellen auch einen negativen Einfluss auf die Fahrpläne und damit auf die Zuverlässigkeit der Reisekette. Aktuell häufen sich wieder Fälle, bei denen Baustellen und damit die Fahrpläne äußerst kurzfristig umdisponiert werden. „Es darf nicht sein, dass an der DB Information am Freitagabend die Mitarbeiter nicht wissen, wie die Züge am darauffolgenden Montag fahren“, schildert Jörg Bruchertseifer, stellvertretender Bundesvorsitzender des Fahrgastverbandes PRO BAHN die Situation. „Wenn Reisende bei Erreichen des Bahnhofs erleben, dass der gebuchte Zug bereits abgefahren ist, da er kurzfristig um eine halbe Stunde vorverlegt wurde, führt das zu negativen Erlebnissen“, ergänzt der Ehrenvorsitzende Karl-Peter Naumann.

Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert DB Netz als Infrastrukturbetreiber auf, bei der Planung und Durchführung von Baustellen mehr Rücksicht auf die Bedürfnisse der Fahrgäste zu nehmen. Der Bund als Eigentümer der Deutschen Bahn muss hier seinen Einfluss geltend machen. Nur so kann die Attraktivität der Eisenbahn erhalten bleiben.

Kontakt:

Jörg Bruchertseifer – 0160-90636984

Karl-Peter Naumann – 0172-2673784

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