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PRO BAHN fordert Schleswig-Holstein und Hamburg auf, endlich eine gemeinsame Planung für die S4 West Elmshorn – Pinneberg – Hamburg zu entwickeln

Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert die Länder Schleswig-Holstein und Hamburg sowie die Aufgabenträger NAH.SH und HVV auf, endlich eine gemeinsame Planung für das Angebot auf der S-Bahn-Linie S4 West Elmshorn – Pinneberg – Hamburg und die dafür erforderliche Infrastruktur im gesamten Streckenabschnitt Elmshorn – Pinneberg – Hamburg-Altona Nord zu entwickeln. Grundlage für eine gemeinsame Planung für das Angebot auf der S4 West muss aus der Sicht der Fahrgastvertreter dafür das Konzept einer Express-S-Bahn im Streckenabschnitt Pinneberg – Hamburg-Altona Nord aus dem Jahr 2008, ergänzt um den im Jahr 2020 geplanten System-Halt Elbgaustraße, sein.

„Aufgabe der S4 West ist es, die bestehenden Bahnstationen Elmshorn, Tornesch, Prisdorf und Pinneberg sowie die neuen Bahnstationen Elmshorn Süd und Pinneberg Nord schnell und umsteigefrei an die Hamburger Innenstadt anzubinden“, sagt Stefan Barkleit, Vorsitzender des PRO BAHN-Landesverbandes Schleswig-Holstein/ Hamburg. „Dafür muss die Fahrzeit der S4 West als Express-S-Bahn im Streckenabschnitt Pinneberg – Hamburg-Altona Nord deutlich kürzer als die Fahrzeit der in diesem Streckenabschnitt an allen S-Bahn-Stationen haltenden S3 sein.“

Daher fordert der Fahrgastverband PRO BAHN, dass die S4 West wie in der schleswig-holsteinischen Planung der S4 West aus dem Jahr 2008 im Streckenabschnitt Elmshorn – Pinneberg die Bahnstationen Elmshorn Süd, Tornesch, Prisdorf und Pinneberg Nord, im Streckenabschnitt Pinneberg – Hamburg-Altona Nord jedoch zusätzlich die Bahnstation Elbgaustraße bedient, so dass Elmshorn in unter 40 Minuten, Tornesch in unter 35 Minuten, Prisdorf in unter 30 Minuten und Pinneberg in unter 25 Minuten schnell und umsteigefrei an die Hamburger Innenstadt angebunden sind.

„Der System-Halt der S4 West in Elbgaustraße und die Verknüpfung mit den Tangential-Linien im ÖPNV ist eine verkehrlich sinnvolle Weiterentwicklung der schleswig-holsteinischen Planung der S4 West aus dem Jahr 2008“, stellt Karl-Peter Naumann, Ehrenvorsitzender des Fahrgastverbands PRO BAHN, fest. „Die Verknüpfung in Elbgaustraße mit den Tangential-Linien im ÖPNV muss dergestalt geplant sein, dass eine Umsetzung sehr kurzer Umsteigewege zwischen S-Bahn und Stadtbus sowie zu einer zu einem späteren Zeitpunkt umsetzbaren Stadtbahn möglich ist.“

Des Weiteren fordern die Fahrgastvertreter das Land Schleswig-Holstein und die NAH.SH auf, in der Planung für die Infrastruktur auf der S4 West eine zu einem späteren Zeitpunkt umsetzbare Verlängerung der S4 West von und nach Itzehoe, Kellinghusen, Ulzburg Süd sowie Uetersen baulich und planerisch zu berücksichtigen, so dass Itzehoe, Kellinghusen, Barmstedt sowie Uetersen schnell und umsteigefrei an die Hamburger Innenstadt angebunden werden können.

Kontakt:

Karl-Peter Naumann – Ehrenvorsitzender des Fahrgastverbands PRO BAHN und Pressesprecher des PRO BAHN-Landesverbandes Schleswig-Holstein/ Hamburg, mobil: 0172-2673784, e-mail: k.naumann@pro-bahn.de

Stefan Barkleit – Vorsitzender des PRO BAHN-Landesverbandes Schleswig-Holstein/ Hamburg, mobil: 0151-51462156, e-mail: barkleit@pro-bahn-sh.de

Mathias Bölckow – Vorsitzender des PRO BAHN-Regionalverbandes Hamburg und Umgebung, mobil: 0176-49226044, e-mail: boelckow@pro-bahn-sh.de