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Fahrgastverband PRO BAHN: Ausbau des Angebotes und der Sitzplatzkapazitäten auf der Intercity-Linie Hamburg – Kopenhagen richtig und wichtig

Mit dem vom 18. Juni bis 21. August geltenden Hochsommerfahrplan bieten DSB und DB Fernverkehr auf der Intercity-Linie Hamburg – Kopenhagen insgesamt 5 Intercity-Zugpaare tagsüber und 1 Intercity-Zugpaar nachts an. Des Weiteren haben DSB und DB Fernverkehr angekündigt, die dort bisher eingesetzten Diesel-Triebwagen des Typs IC 3 der DSB vorzeitig durch mit Elektro-Lokomotiven des Typs EB lokbespannte Garnituren abzulösen. Die Züge sollen mit von DB Fernverkehr angemieteten Wagen des Typs Intercity 1 gebildet werden. Der Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt die Planungen zum weiteren Ausbau des Angebotes und der Sitzplatzkapazitäten als richtige und wichtige Schritte zur weiteren Aufwertung der Intercity-Linie Hamburg – Kopenhagen.

„Die Fahrgastnachfrage auf der Intercity-Linie Hamburg – Kopenhagen zeigt, dass es richtig war, während der Errichtung der Festen Fehmarnbeltquerung auf umsteigefreie Intercity-Verbindungen Hamburg – Kopenhagen über Kolding, Odense und Ringsted zu setzen“, stellt Karl-Peter Naumann, Ehrenvorsitzender des Fahrgastverbands PRO BAHN und Pressesprecher des Landesverbandes Schleswig-Holstein/ Hamburg, fest. „Daher ist es nur konsequent, den weiteren Ausbau des Angebotes und der Sitzplatzkapazitäten trotz der Verzögerung bei der Lieferung der neuen Intercity-Garnituren des Typs Talgo mithilfe von angemieteten Intercity-Garnituren vorzeitig umzusetzen. Erfreulich ist zudem, dass auf der elektrifizierten Strecke endlich mit elektrischer Traktion gefahren wird.“

Ein Wermutstropfen im Streckenabschnitt Hamburg – Padborg sind die unterschiedlichen System-Halte der einzelnen Fernverkehrs-Linien: Während die 2 Intercity-Zugpaare auf der Intercity-Linie Hamburg – Aarhus in Rendsburg und in Flensburg halten, halten 4 der Intercity-Zugpaare auf der Intercity-Linie Hamburg – Kopenhagen in Schleswig – und das auch nur in Fahrtrichtung Kopenhagen, aus dem Grund, dass es Dänemark und Deutschland bisher nicht gelungen ist, eine Vereinbarung zum Einstieg der Bundespolizei auf dänischem Staatsgebiet abzuschließen. Lediglich die nach Flensburg verlängerte Eurocity-Verbindung der Eurocity-Linie Prag – Hamburg hält in Neumünster, Rendsburg und Schleswig.

„Umso wichtiger ist es, dass es Dänemark und Deutschland zeitnah gelingt, eine Vereinbarung zum Einstieg der Bundespolizei auf dänischem Staatsgebiet abzuschließen, so dass auf der Intercity-Linie Hamburg – Kopenhagen alle Intercity-Zugpaare in beiden Fahrtrichtungen in Schleswig halten können“, so Stefan Barkleit, Vorsitzender des PRO BAHN-Landesverbandes Schleswig-Holstein/ Hamburg. „Wir erwarten von DB Fernverkehr jedoch, mit der zum Fahrplanwechsel im Dezember 2025 geplanten Neuordnung der Fahrplan-Lagen im Streckenabschnitt Hamburg – Kiel die Fahrplan-Lage der Intercity-Linie Hamburg – Kopenhagen im Streckenabschnitt Hamburg – Padborg dergestalt anzupassen, dass die Intercity-Zugpaare in Neumünster, Rendsburg, Schleswig und in Flensburg halten können.“

Kontakt:

Karl-Peter Naumann – Ehrenvorsitzender des Fahrgastverbands PRO BAHN und Pressesprecher des PRO BAHN-Landesverbandes Schleswig-Holstein/ Hamburg, mobil: 0172-2673784, e-mail: k.naumann@pro-bahn.de

Stefan Barkleit – Vorsitzender des PRO BAHN-Landesverbandes Schleswig-Holstein/ Hamburg, mobil: 0151-51462156, e-mail: barkleit@pro-bahn-sh.de

Jan-Niemeyer – Mitglied des PRO BAHN-Landesvorstandes Schleswig-Holstein/ Hamburg, mobil: 0157-92358603, e-mail: niemeyer@pro-bahn-sh.de